Yin Yoga

Yin Yoga was ist das?

Die aus dem chinesischen stammenden Begriffe „Yin“ und „Yang“ stehen für polar entgegengesetzte Prinzipien, welche dennoch aufeinander bezogen sind. Das Taijitu ist das weit verbreitete Symbol, in dem das schwarze Yin (passiv, weiblich, Ruhe) dem weissen Yang (aktiv, männlich, Spannung) gegenüberstehend und doch ineinander verschlungen dargestellt werden.






Yin Yoga ist ein ruhiger, entschleunigter und tendenziell passiver Yogastil, bei dem es vor allem darum geht, sich in die dehnenden Körperpositionen (Asanas) hinein zu entspannen. Dabei werden die einzelnen Asanas während relativ langer Zeit gehalten. Dies führt einerseits zu einem stärkeren Dehnreiz auf das Gewebe, andererseits erhält der Körper aber auch die nötige Zeit, darauf zu reagieren und das Gewebe mit der Zeit flexibler werden zu lassen.


Faszien (aus dem Lateinischen fascia für „Band“) sind ein wichtiger Teil unseres Bindegewebes. Sie umhüllen und verbinden unseren gesamten Körper, geben ihm Struktur, Form und Spannung, speichern Bewegungsenergie und wirken wie eine Feder für die Muskeln. Faszien umhüllen unsere Organe, Nerven, Adern, teilen das Gehirn und halten es zusammen. Man kann sich das Fasziengewebe als ein riesiges ineinander verwobenes Spinnennetz in unserem Körper vorstellen, das alle Elemente unseres Körpers zusammenhält und ihm die Struktur gibt. Erst seit wenige Jahren ist bekannt, dass sich Faszien unter Stress verhärten und verkleben und so zu Verspannungen führen.


Die Übungen des Yin Yoga sind lang gehaltenen Dehnungen ohne Muskelanspannung, die unser Fasziengewebe flexibel und stark machen, unsere Gelenke mobilisieren und unser Nervensystem stimulieren und beruhigen. Somit wirken sie stressreduzierend und regenerierend.

Dienstag, Yin Yoga


Zeit:            9:30 - 11:00

Leitung:      Gabriele Wilcke